| Die Kirchen der Stadt |
St. -
Katharinen - Kirche und Ursulinenkloster![]() |
Probst Bruno von Weißenstein gründete 1147 ein Armenhospital, das vor den Mauern der Stadt, am Hang südlich des Domes, liegt. Etwa 100 Jahre später wird es in ein Augustinerinnenkloster umgewandelt. Ende des 13., Anfang des 14 Jh. wird die noch heute stehende Kirche zur Hl. Katharina gebaut. 1538 löst sich die Ordensgemeinschaft auf und die Klostergebäude verfallen. |
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Das heutige Kloster ist eine
Neugründung der Ursulinen, die auf Vermittlung von Erzbischof Franz Lothar von Schönborn
1713 aus Metz nach Fritzlar übersiedeln. Der Fuldaer Baumeister Meinwolf errichtete den
lang gestreckten Bau in den Jahren 1714 bis 1718. Den französischen Garten legte der
Generalinspekteur der fürstlichen Gärten in Kassel, Wunsdorf, an. Vor kurzem wurden wieder Restaurationsarbeiten ausgeführt bei denen Wandmalereien hinter dem Altar freigelegt wurden. Die Katharinenkirche ist ein einfacher, nur aus einem Hauptschiff bestehender Bau. Der Dachreiter ist aus dem Jahre 1717. In der Kirche befinden sich zwei beachtenswerte Steinskulpturen. Um 1500 entstanden zeigt die eine Petrus, die andere Maria mit dem Kind. Eine dritte Darstellung aus der Zeit vor 1750 zeigt die Heilige Katharina. |
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