| Die Kirchen der Stadt |
Evangelische
Stadtkirche (Minoritenkirche)
Elf
Jahre nach dem Tod ihres Ordensgründers Franz von Assisi begannen die Franziskaner im
Jahre 1237 mit dem Bau eines Klosters, das somit zu den ältesten Klosterstiftungen dieses
neuen Armen- und Bettelordens in Deutschland gehört. Im ersten Drittel des 14.
Jahrhunderts beginnt der Orden mit dem Bau einer Kirche. Der Konvent muss in der Zeit der
Reformation im Jahre 1553 das Kloster aufgeben. Nach der Gegenreformation kehren die
Minoriten 1619 zurück. |
Die im gotischen Stil errichtete
Minoritenkirche ist eine in schlanker Form gehaltene zweischiffige Hallenkirche. Im 17.
Jahrhundert wurde ihr Inneres im Barockstil umgestaltet. Die Auflösung des Klosters
erfolgte 1814 nachdem der letzte Franziskanerbruder starb. Wenn in den Sommermonaten die großen, alten Bäume ihre volle Blätterpracht tragen verwandeln sie die mächtigen Mauern in ein malerisches und sehr beliebtes fotografisches Motiv.
Im
Chorraum steht ein barocker Hochalter aus dem Jahre 1735, und ein
Marienfresko aus der Zeit um 1330 befindet sich an der Nordwand. |
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