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"Jede
Kommunalverwaltung soll in einen Dialog mit ihren Bürgern, örtlichen
Organisationen und der Privatwirtschaft eintreten und eine
'kommunale Agenda 21' beschließen. Durch Konsultation und
Herstellung eines Konsenses würden die Kommunen von ihren Bürgern
und von örtlichen Organisationen, von Bürger-, Gemeinde-,
Wirtschafts- und Gewerbeorganisationen lernen und für die
Formulierung der am besten geeigneten Strategien die
erforderlichen Informationen erlangen."
Agenda 21 Kapitel 28.3
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Die
Lokale Agenda 21 ist damit keine Bürgerinitiative. Sie ist vielmehr eine
den Gemeinden empfohlene Arbeitsmethode, um vor Ort die gemeinschaftliche Kreativität
über eine nachhaltige Gestaltung ihrer Entwicklung zu fördern
und durch Einbindung möglichst vieler Interessengruppen einen breiten
Konsens über die notwendigen Maßnahmen zu erzielen.
Mit der Auftaktveranstaltung im Jahr 2001 gibt es nun auch in Fritzlar die
Lokale Agenda 21.
Über 120 interessierte Bürgerinnen und Bürger kamen dem Aufruf des
Agendabeauftragten
Heiko Fenzl nach und trafen sich in der Stadthalle Fritzlar. Eingangs
schilderte er nochmals
die Idee und
Entstehung der Agenda 21, die 1992 in Rio de Janeiro als die bis dahin größte
UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung (UNCED), statt fand.
Und so standen auch bald die
Bürgerinnen und Bürger von Fritzlar selbst mit ihren
Themen im Mittelpunkt dieses Abends. Es wurden gelbe Karten ausgegeben
auf denen jeder die, aus seiner Sicht, wichtigsten Punkte die unsere Zukunft
bestimmen, aufschreiben konnte.
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Aus der
Themenvielfalt der eingereichten Vorschläge für die "Lokale Agenda
21" entstanden noch an diesem Abend einige Agenda-Arbeitsgruppen (AGs).
Seither treffen sich die "AGs" etwa alle
vier Wochen um gemeinsam langfristige Handlungskonzepte für die ökologische,
ökonomische und soziale Entwicklung unserer Stadt zu erörtern und um diese
an die zuständigen Handlungsberechtigten weiter zu leiten. Auch achten die
"AGs" darauf, dass die angeführten Argumente nicht ungehört
bleiben. |
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